Bester Gaul für den Kampf, ein Erfahrungsbericht.

G

Gast

Guest
#1
Hallo liebe Bande,

Folgendes: Ich bin nun beim zweiten Durchspielen und hatte, als Besitzer der Ulitimate Edition halt beim ersten Durchgang das englische Vollblut (Susi), bis zum Schluss (man gewöhnt sich halt an das Vieh). Dabei habe ich mich natürlich immer gefragt, ob es nicht, da ich gerne als Egopersektivenspieler auf Geschwindigkeit verzichten kann, einen Gaul gibt, welcher nicht so ein Hasenfuß ist.

Hier habe ich natürlich einiges gelesen, ohne aber die eindeutige Aussage zu finden, wobei ich mich aber köstlich über die Vorschläge wie, (sinngemäß) "man müsste durch Lagerfeuer reiten oder dem Vieh Schlangen in die Mähne flechten können um so ein richtig abgewichstes Mistvieh drauß zu machen", amüsiert habe. Schlussendlich war, wenn es mich nicht täuscht der Konsens, dass alle Gäule im Herzen Pfeifen sind.

Also testete ich. Turgmene (mutig aber bockig im Reitverhalten), Araber (ein Traum an Geschwindigkeit und Ausdauer, solange kein Hase am Wegesrand einen Pups lässt), Ardenner (mutig aber halt, bis vielleicht der Eisgraue, welcher mir verwährt bleibt, wirklich keine schöne Rasse) und so weiter und sofort.

Nun habe ich aber mal auf den Dialog am Anfang bei "tritt ab, mit gesenktem Haupt" geachtet, als Hosea vorschlägt, (auch wieder sinngemäß) das große schwarze Mistvieh zu verkaufen. Arthur sprach von bösen Augen und Hosea meint, er solle sich von dem Gaul nichts gefallen lassen (so, oder so ähnlich) und ingesamt verstand ich das als Hinweis, mir den Gaul mal genauer anzuschauen...und was soll ich sagen (?), ich glaub, das isser!

Laut Lösungsbuch hat er (Shire, Kohlrappe) im Gegesatz zu den Werten der "normalen" Shire (4/3/3/2) bessere Werte, nämlich (4/4/3/2) und scheint vom Verhalten her, meiner Meinung nach, ein richtig "abgewichster" Gaul zu sein.

Drei Situationen:

1. Pantherjagd: Ich schleiche so durch den Busch (schön geruchsgetarnt, ihr wisst ja, wie heimtückisch diese Katzen sind) und der Rappe trottet mir so hinter mir her. Auf einmal höre ich ein Grummeln, zeitgleich wiehert der Gaul, die Katze kommt plötzlich frontal aus dem Gebüsch gestürmt, ich sofort Deadeye, die Katze springt und siehe da, im Sprung, mit einem Schuss in den Schädel erlegt und kommt schlussendlich vor meinen Füßen zum liegen (wie geil, denke ich, drei Sterne das Fell, dann kann das Täschen kommen). Da fällt mir auf, der Gaul, hat sich keinen Millimeter bewegt, nicht getänselt, lediglich ganz kurz aufgewiehert und das wars.

2. Wagenblockade: Ich reite oder galoppiere so durch die Pampa und halte Ausschau nach einem Dachs (wenn mans braucht, dann ist es rar), als plötzlich ein Wagen auf die Straße gezogen wird und Colms Männer anfangen Welle zu machen. Klar, komme ich nicht gleich zum stehen, ich meine, unter den Gäulen, ist der Rappe ein Panzer ohne Bremsen, da kannst halt mit dem Araber einfach auf dem Fleck wenden und hinter die nächste Böschung jumpen, doch bei dem Kohlrappen (Bremsweg Leute), geht das nicht. Die Jungs fangen natürlich gleich an zu Ballern, zum großartig, erst einmal absteigen, blieb keine Zeit, also bleibe ich auf dem Gaul hocken und ballere einen nach dem anderen ab und Leute war soll ich euch sagen? Trotz dieverser Treffer, Geschrei und Geballer, der Gaul, hat sich keinen Millimeter bewegt. Krass oder?!

3. Der Test: Ich denke so bei mir, dass bilde ich mir ein! Sollte es denn wirklich einen Gaul geben, auf welchem im Kampf Verlass wäre? Ich also in den Wäldern von West Elisabeth, Wildschweine und Pumas jagen, da endecke ich ein kleines Gegnercamp. Also, alle abgeballert, auch die zwei Reiter, welche dann kommen. Da denke ich so bei mir...(jaja, ich weiß pervers und ecklig, aber ich musste wissen, wie das ausschaut)...ich könnte doch die Leichen (7 Stück) auf einen Haufen schmeißen und in die Luft jagen, oder (Deathmetal halt, höhö)???
Gesagt getan, ich den Gaul an einen Baum gebunden, die Leichen eingesammelt und alle auf einen Haufen geschmissen...fein, denke ich und zackt, dass TNT platziert, angezündet und buuuum!!! Wie geil denke ich, gleich noch eine hinterher, zack, peng, ein rotes Stillleben im Wald.
Da fällt mir auf, dass ich den Gaul in vielleicht vier Meter Entfernung angebunden hatte...was soll ich sagen... der stand, hat nicht getänzelt, keine Welle gemacht, einfach nur gestanden...Mach das mal mit einem Araber, den weht schon die Druckwelle aus den Hufeisen!

Fazit: Wenn sich also jemand im Storymodus fragen sollten, was ist wohl das mutigste Pferd, mein Tipp, der einmalige Kohlrappe, welche am Anfang zum Verkauf gebracht werden soll! Übrigens, mit dem richtigen Zaumzeug, ist er 2 Punkte schneller und wendiger!

Was sind eure Erfahrungen? Habt ihr eine Empfehlung für einen mutigen Gaul im Onlinemodus?

Ich bin gespannt.

LG euer Robin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Anzeige



Hallo Gast,
schau dir doch mal diesen Guide an! Das sollte dir helfen.
G

Gast

Guest
#2
Achso, und noch ein Hinweis. Ihr kennt das ja, man rasselt im vollen Galopp in einen anderen Reiter, der springt auf, fängt an zu ballern und man ist in den Kampf verwickelt....Leute, mit diesem schweren, abgewichsten Mistvieh, ist der Unfallgegener, nebst seinem Gaul immer, aber auch wirklich immer tot, hehe. Ist zumindest meine Erfahrung.

LG
 
G

Gast

Guest
#4
haha, ne, aber manchmal, wenn du damit ein Reh erwischst, geht das auch drauf...mega funny. Also ich weiche schon lange nicht mehr aus. Auch Passanten, gehen meistens drauf...böses Pferdchen. Schade das es den im Onlinemodus nicht gibt. Oder ab dem Epilog.
 
G

Gast

Guest
#5
Gestern wieder das Beispiel, nach der Schießerei mit Corwalls Männern in Vallentine (Abschluss 2 Kapitel), die Szene, als Arthur Mr. Strauss auf Johns Pferd packen soll. Johns Gaul und der Graf (Araber von Dutch) beide am scheuen und tänzeln, der dicke schwarze Gaul (Kohlrappe Shire), keinen Mucks, nix, steht da und wartet.
 
#6
Günni ist aktuell gestallt, da ich mal wieder bissl Foxtrotter und Turkmene probieren wollte. Da muss ich jetzt sagen, dass Bernd (der Turkmene) mir im Sumpf jetzt doch den Eindruck macht bissl „stabiler“ zu sein.
Also entweder unterliege ich da jetzt nem Wahrnehmungsfehler oder ich muss im Sinne „was kümmert mich mein Gelaber von gestern“ meine These „macht kaum Unterschied“ relativieren. :tongue:
Oder die Viecher haben unterschiedliche Tagesform. :hehe:

Ich werd wohl mal nen Test machen, wo ich die Jungs anbinde und dann ne Dynamitstange bissl entfernt hin schmeiß....mal sehen, wer da weniger zickt. :pssh:

Edith meint, dass ich jetzt ne Online Aussage im SP Thread erstellt habe. Hoffe das ist ok, weil extra nen Thread wollt ich jetzt dafür nicht aufmachen.
 
G

Gast

Guest
#7
Ja, dachte ich auch. Wie gesagt, wenn ich zwischen die Alligatoren reite, bleibt der stehen, wenn ich ein Gegenercamp überfalle, reite ich einfach rein. Der Turkmene, ist natürlich meines erachtes besser, als die Araber z.B., wobei mir "Schneeflocke", die weiße Araberdame, nach dem Gezerre, welches ich hatte, um sie zu zähmen, schwer ans Herz gewachsen ist.
 
G

Gast

Guest
#8
hatte heute aus Jucks und Tollerei mal gegen die ganze Stadt Valentine gekämpft, das Kopfgeld stieg auf über 990 Dollar, dabei saß ich die ganze Zeit auf meinem Tigerstreifen, der mich nicht abgeworfen, quasi im Kugelhagel wie ein Fels stand ...
 
G

Gast

Guest
#10
Hallo liebe Bande,

Folgendes: Ich bin nun beim zweiten Durchspielen und hatte, als Besitzer der Ulitimate Edition halt beim ersten Durchgang das englische Vollblut (Susi), bis zum Schluss (man gewöhnt sich halt an das Vieh). Dabei habe ich mich natürlich immer gefragt, ob es nicht, da ich gerne als Egopersektivenspieler auf Geschwindigkeit verzichten kann, einen Gaul gibt, welcher nicht so ein Hasenfuß ist

Fazit: Wenn sich also jemand im Storymodus fragen sollten, was ist wohl das mutigste Pferd, mein Tipp, der einmalige Kohlrappe, welche am Anfang zum Verkauf gebracht werden soll! Übrigens, mit dem richtigen Zaumzeug, ist er 2 Punkte schneller und wendiger!
LG euer Robin
Also bin ja neu mit RD II und zocke das zum ersten Mal - und erst seit ca. 4 Wochen. Habe nun, weil ich immer mehr Möglichkeiten entdeckt habe, bessere Versorgung durch Kochen und Vorräte anlegen und vieles mehr, noch mal neu begonnen, hatte mir ja nach dem Kap 1 abgespeichert ...

Und nun habe ich den Kohlrappe behalten und nicht verkauft, und zwar, weil ich deinen Bericht gelesen habe. Nun nach Level 4 muss ich sagen: Genial brutal ist der Gaul. Der erste Gaul, der mich nicht bei einem Wolfsangriff etc. aus dem Sattel wirft, wenn die zu nahe kommen. Werde ich auf jeden Fall im Stall behalten. Danke für deinen Bericht ... ;)
 
G

Gast

Guest
#12
Der liest das leider nicht mehr... der ist gegangen xD Schade eigentlich, fand den echt nett ;)

Dennoch freuts mich, dass du n passendes Pferd gefunden hast... wurd auch mal Zeit xDxD
na ja - er passt zu den Missionen in den Bergen und im Schnee perfekt, denke ich. Aber will nicht heißen, dass ich keine anderen Pferde mag oder in den Stall nehme ... ;) Außerdem ist zum Kohlrappe anzumerken, dass dieses Pferd streng genommen auch zu den "Einzigartigen" gehört, weil in der späteren Spielwelt nie mehr auftaucht. Insofern "nicht" verkaufen in Kapitel 2, sondern auf ewig "stallen".
 
G

Gast

Guest
#14
muss zu meiner Schande gestehen, hab den Kohlrappen nun doch verkauft, war mir doch zu schwerfällig und hat auch rumgezickt.

Nach einigen Recherchen komme ich zu dem Schluß. In meinem Stall bleiben:
- der weiße Araber, sonst hätte ich den nicht extra einfangen müssen, ist auch echt gut - nur ein wenig klein
- der Brindl, das englische Vollblut, welches man ab Kap 3 in Strawberry kaufen kann: superschönes Pferd, groß, mit der Schnellste 9 und 7 P. Bei Gesundheit und Ausdauer, ok "nur" 6 aber geht auf, kann man pimpen. Ich finde den grandios.
- werde in Kap 4 den "umgekehrt stichelbraunen Nokota" kaufen, ein Geheimtipp, auch 9 und 7P ... neben dem Champagner und dem schwarzweißen Foxtrottern wie der Brindl, streng genommen die besten Pferde, weil da auch die Größe stimmt
- ein Platz bleibt immer für einen "Beifang" frei, der als "Lastesel" missbraucht wird, sorry; zur Zeit das ungarische Halbblut, robust, ein sehr starkes Pferd.
Übrigens, das ungarischen Halbblut habe ich "Kim Kardashian" genannt, wegen dem üppigen Arsch - sorry

Euer meawk
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Top